MERESK

 

 

Michael C. Meister // Martin Reich

www.meresk.ch

Standort: JAZ, Kirchenstrasse 7 

MERESK macht Kunst. 
Kollaborativ und interdisziplinär entstehen Gemeinschaftswerke, die ihre Energie aus dem Zufall, dem Moment und der Kongenialität beziehen.
Gegründet wurde MERESK in Zürich, Schweiz, am 23. Februar 2010. Seit ihrem Bestehen beschäftigen sie sich insbesondere mit dem Thema Abfall, Zerfall und Wertzuschreibungen beziehungsweise Veränderungen dieser durch Neukontextualisierung. Ihre Arbeitsweise besteht darin, intuitiv und gemeinschaftlich auf vorgefundene Situationen und Gegenstände zu reagieren und diese durch künstlerische Eingriffe zu verändern. Durch das Reorganisieren von Abfall werden Räume und Objekte geschaffen. Gegenstände werden kombiniert, 
zusammengefügt, miteinander verschmolzen, um zu einem neuen Ganzen zu werden, dem sich ein neuer Wert zuschreiben lässt. Der Prozess und die Arbeitsweise sind wesentliche Bestandteile des Werks und sind auch später noch anhand der Beschaffenheit ablesbar. Vermeintlich wertlose Gegenstände wie Sperrgut, Schrott oder Abfall finden keinen gesellschaftlichen Gebrauch mehr, sobald sie in ihrer Funktion nicht mehr benutzt werden. Mit diesem ökologischen und gesellschaftskritischen Ansatz werden die ab- und ausgestossenen Stücke in Form von Kunst zurück in das Leben integriert.
Die entstandenen und noch entstehenden Projekte sollen vor allem auch interessierte Menschen einbeziehen und zur aktiven Teilnahme anregen. 


arbōs (2017)
Zu Walpurgis werden traditionell die Maibäume aus dem Wald in den Ort geholt, um sie der Liebsten vor das Haus zu stellen. In der Dorfmitte wird um den Baum getanzt. Der Baum symbolisiert so die Fruchtbarkeit der Natur, die auf diese Weise zu den Menschen gebracht wird. 
Der Baum ist ein zeitloses Symbol der Erneuerung, der Wiedergeburt, der unzerstörbaren Kraft des Lebens. Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, Bäume und Wälder sind in ihrer Fülle Bestandteil unserer Seelenwelt, unserer Fantasien, unserer Träume, sie sind ein Teil von uns selbst. Bäume sind die höchsten, größten und ältesten Lebewesen dieser Welt. Im Märchen hat der Wald, der Baum nebst seiner positiven gesundheitlichen Wirkung, oft auch eine bedrohliche Seite. Offenbar spielt das Symbol des Waldes, in diesem inneren Drama, eine wichtige Rolle. Der Wald symbolisiert einen Bereich unserer Seele, der dunkel, unübersichtlich und geheimnisvoll ist. 
Der Baum wird zusehends aus den Städten verdrängt, zum einen müssen sie Neubauten weichen oder sie stellen Sicherheitsrisiken dar.
Es sind vor allem die Bäume in der Stadt, die das lokale Kleinklima verbessern. 
MERESK empfiehlt: Pflanzt mehr Bäume!