ANTONIA RÖLLIN: *Bath-bomb*

 

Standort: Gärbiplatz

Ich, Antonia Lea Röllin *1989 bin Kunstschaffende lebend in Zug Luzern und Syros (GR).
Mein Schaffen verläuft auf zwei Geleisen.
Auf der einen Schiene reflektiere ich den Zeitgeist, gesellschaftliche und persönliche Themen in Form von Theater oder performativen Video- und Audioinstallationen. Mit Einzelarbeiten als auch in der Gruppe. Ich drücke mich durch den Körper aus.
Auf der zweiten Schiene und etwas gemächlicher beobachte und zeichne ich Personen bei authentischen Handlungen oder porträtiere sie im Gespräch.

*Bath-bomb*


Eine Auseinandersetzung mit der unumgänglichen Existenz. (2012-2017)
*Bath-bomb* ist eine Videoarbeit zusammengesetzt aus verschiedenen Videoarbeiten. Der Untertitel ist auch die Fragestellung welche mich zu den Arbeiten brachte. "Eine Auseinandersetzung mit der unumgänglichen Existenz". Mit dem Begreifen dass wir immer existieren und wir unserer Existenz aktiv nur einmal entrinnen können entsteht Druck und der Drang dem Alltag zu entfliehen. Ich widme mich spielerisch der Flucht aus dem Alltag. Unter dem Leitsatz: " Wenn ich mich nicht traue mich meiner Existenz zu entledigen, will ich meinen Drang nach Entkommen oder Explodieren performativ leben." Ich bin eine Bombe. Ich bin eine Badebombe. Ich tauche ab. Für immer.
Die körperlichen Auseinandersetzungen während dem performativen Akt und der Dialog mit meinem Körperbewusstsein sind für mich genau so wichtig wie das erstellen des Videos.